Plan B: The Defamation Of Strickland Banks

Plan B‘s neues Album »The Defamation Of Strickland Banks« ist ein gänzlicher Richtungswechsel, verglichen mit seinem ersten Rap Album »Who Needs Actions When You Have Words«. Das Album ist als Konzeptalbum mit durchgängiger Geschichte zu verstehen. Es vereint Elemente von Motown und Rap. Ein unglaubliches Meisterstück. Man soll ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber hier kann man das schon einmal machen. Im Gegensatz zum ersten Rapalbum, konnte man danach gar nicht vermuten, daß in »Ben«, so sein Vorname, so eine soulige Stimme steckt.

Aufgewachsen ist Ben in Londons East End. Seine ersten Einflüsse waren Jungle und Hip Hop, The Prodigy und Punk. Er wollte immer ein Rebell wie Johnny Rotten sein, the Godfather of Punk. O-Ton: » Growing up in London, you’ve got to be pretty tough, you’ve got to let people know that they can’t f.... with you.«

Ben wollte einfach nur »gehört« werden, doch keiner wollte dem kleinen Jungen aus Forest Gate zuhören. Erst Eminem öffnete ihm die Augen für das ware Wesen der Musik und daß es in Ordnung sei, auch als Weißer guten Rap zu machen und dabei seinen eigenen Stil zu finden. Nun, den hat er mit dem neuen Album sicherlich gefunden. Er ist erwachsen geworden.

Das Album »The Defamation Of Strickland Banks« hat eine klanglich große Breite. Das Album wird in wenigen Tagen erwartet.

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www.time4planb.co.uk